Emotional vor der Menstruation ?

Viele Frauen erleben Beschwerden in der zweiten Zyklushälfte, die als das Prämenstruelle Syndrom – kurz PMS – beschrieben werden. Diese Beschwerden starten in der Zeit zwischen Eisprung und Beginn der Menstruation und können zwischen einem und vierzehn Tage anhalten.



Unter PMS finden sich folgende Beschwerdebilder wieder:

  • Emotionales Ungleichgewicht und Stimmungsschwankungen

  • Brustschwellung

  • Kopfschmerzen

  • aufgetriebener Bauch und Blähungen

  • Krankheitsgefühl

  • Wassereinlagerungen


In der zweiten Zyklushälfte sammelt sich Qi & Blut im Uterus und bereitet alles für eine mögliche Implantation einer befruchteten Eizelle vor. Ein Ungleichgewicht zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron führen oft zu den oben genannten Beschwerden.


Stress und Druck sind ebenfalls Auslöser für emotionale Unstabilität, die sich vor der Menstruation bemerkbar macht. Durch die vielen Emotionen, die durch unsere Gedanken gehen, stagniert der freie Fluss von Qi & Blut. Als Resultat entstehen Kopfschmerzen, Brustspannen und Blähungen.



Was ich tun kann, um Abhilfe zu schaffen?


Stress & Druck frei-> Genügend Zeit für Malzeiten einplanen, um in Ruhe Essen zu können, kann einen aufgetriebenen Bauch und Blähungen vorbeugen. Generelle Zeit für schöne Dinge nehmen, ist in dieser Zyklusphase sehr wichtig.


Angemessene Bewegung -> In der zweiten Zyklushälfte sollte vermehrt Bewegung in den Alltag integriert werden. Da jeder Mensch über eine andere körperliche Fitness verfügt ist, es hier sehr wichtig, dass man einer körperlichen Betätigung nachgeht, die für einen angemessen ist. Das heisst, sie sollte ohne Stress und Druck ausgeübt werden und nicht zu sehr erschöpfen.

Je nach Leistungsfähigkeit können Spaziergänge und Yoga bis zu leichtem Ausdauersport empfohlen werden.


Meditation-> z.B Yoga Nidra sorgen für ein entspanntes Nervensystem und helfen somit ein ruhiges Gemüt in dieser Zeit zu bewahren.


Vollbad oder Fussbad mit Lavendelöl beruhigen unseren Geist und sorgen für Entspannung.


Tees: Pfefferminztee, Eisenkrauttee, chinesischer Rosenblütentee.



Wie funktioniert eine TCM Therapie gegen PMS?


Studien haben gezeigt, dass die Wirksamkeit einer Akupunkturbehandlungen für PMS der Scheinakupunktur und verwandten Medikamenten überlegen ist. Die Akupunktur kann die Freisetzung spezifischer Neuropeptide fördern, indem sie das zentrale Nervensystem stimuliert und wichtige physiologische Effekte hervorruft, sogar Selbstreparaturmechanismen aktiviert und dadurch die Aktivität des autonomen Nervensystems aktiviert.


Die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass "das Gleichgewicht von Yin und Yang" der Schlüssel zur Gesundheit ist. Akupunktur reguliert die Durchblutung und bringt Yin und Yang durch lokale Stimulation der Akupunkturpunkte ins Gleichgewicht. Mit Hilfe von chinesischen Arzneimitteln werden Qi & Blut aufgebaut, um Dysbalance auszugleichen, damit der Körper nicht mehr aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann


Unter folgendem Link wird eine Studie über TCM und PMS aufgezeigt:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614973/

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